Mack ist verbittert, seine Tochter wurde vor einigen Jahren bei einem Campingurlaub entführt und ermordet. Ihre letzte Spur fand sich in einer Hütte in der Nähe ihres Zeltplatzes, ihre Leiche wurde nie gefunden.
Einst gläubiger Christ hadert er nun mit Gott und seinem Glauben. Er ist wütend und wendet sich mehr und mehr von seinem Glauben ab. Einzig seine Frau hält ihn aufrecht.
Doch eines Tages bekommt er eine seltsame Einladung. Er solle zu der Hütte kommen. Unterschrieben war der kurze Brief mit dem Wort „Papa“. Papa, so nennt Macks Frau Gott. Zweifelnd macht er sich auf den Weg zu der Hütte und trifft dort, zu seinem Erstaunen, nicht nur auf Gott, sondern gleich auf die vereinte Dreifaltigkeit, Gott, Jesus und den Heiligen Geist.
Dieses Buch regt sicher zum Nachdenken an. Es ist voll Wärme und interessanten Gesprächen, die man sicher auch gerne einmal mit Gott führen würde. Mackenzie bekommt Antworten auf alle Fragen, die sich wohl jeder im Leben stellt. Und das direkt vom Obersten. Trotzdem wirkt es nach einiger Zeit unglaubwürdig. Es fühlt sich beim Lesen an, als würde jemand versuchen mich einlullen und bekehren zu wollen. Es ist einfach zuviel. Mack erlebt geballte Liebe, noch mehr Vergebung und vor allem soviel positive Energie, dass er damit fast abheben und direkt zum Himmel aufsteigen könnte. Stattdessen läuft er aber nur an Jesus Hand über den See. Darüber konnte ich dann wirklich nur mit dem Kopf schütteln.
Andererseits, wie ich schon schrieb, ich habe wirklich nachgedacht, über mich, über den Glauben über Gott und über das Buch. Aber überzeugt hat William P. Young mich letztens Endes leider doch nicht.









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