Ein Student mit Namen Jan A. wohnt in einem Haus mit einem äußerst passionierten Uhrmacher. Die beiden unterhalten sich regelmäßig über alles, was mit Zeit zu tun hat.
Jan studiert Geschichte, ist also eher der Vergangenheit zugetan und meint, das einzig Wahre sei, die Vergangenheit gut genug zu studieren, um daraus für die Gegenwart und Zukunft zu lernen. Den älteren Uhrmacher fasziniert jedoch die Zeit an sich und seiner Ansicht nach ist es viel faszinierender und sinnvoller, die Zukunft zu studieren, denn an der Vergangenheit könne man sowieso nichts mehr ändern und er hat eine Zeitmaschine gebaut, mit deren Hilfe er sich Veränderungen erhofft.
Zum Theoretisieren kommt natürlich bei der Autorin Tonke Dragt die handfeste Gegenwart hinzu und die steht als Zwischenprüfung für den Studenten ins Haus, auf die er sich – nicht zuletzt durch die langen Fachsimpeleien mit dem Uhrmacher, denen er sich viel lieber hingibt, als für die Prüfung zu büffeln – nicht genügend vorbereitet fühlt.
Als Jan nur noch einen Abend und eine Nacht bis zur Prüfung bleibt, kommt er auf eine naheliegende Idee.
Mehr soll nicht verraten werden, außer, dass es natürlich spannend wird und es einen Heidenspaß macht, sich einfach mal mit dem Paradoxon und den Problemen bei Zeitreisen gedanklich zu beschäftigen und auseinander zu setzen.
Antonia Johanna (Tonke) Dragt wurde am 12.11.1930 in Batavia, Niederländisch Ostindien (heute Jakarta, Indonesien) geboren und schreibt Kinder- und Jugendbücher, die meist historische oder phantastische Geschichten beinhalten. Wie bei vielen Autoren feststellbar, eignen diese Bücher sich allerdings ebenso für Erwachsene und entbehren völlig irgendwelcher gängigen Klischees. Mit ein Grund, warum ich zumindest ihre Bücher sehr schätze.
Iris Hoffmann








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