Der zweite, in Trilogien meist der schwächste Teil, geht bei Thomas Finn aber gleich nahtlos spannend und aufregend weiter:
Fabio hat sich nach all den Ereignissen im 1. Teil der Trilogie in das Castell di Arbora begeben und hat dort eine merkwürdige Vision. Aber er kommt kaum dazu, darüber nachzudenken, denn schon wird er zum Ordensgroßmeister Silvestro gerufen, der ihm beunruhigende Neuigkeiten erzählt, aber Fabio nun endlich auch vom Knappen zum Paladin erhebt. Anschließend geht es mit anderen Rittern nach Stella Tiberia, wo ein großer Kriegsrat mit den Sternenmystikerinnen abgehalten und eine beunruhigende Offenbarung der Sternenmystikerin Aureana besprochen werden soll.
Fabio wird vom Kriegsrat dazu auserkoren, die Sternenmystikerin Denebola mit deren Schülerin Celeste nach Firenze zu begleiten, wo ein Pakt gegen die Goblinhorden geschlossen werden soll. Außerdem soll dort nach weiteren Hinweisen bezüglich der Eisernen Bibliothek gesucht werden.
Doch die Versammlung wird von arcanomechanischen Wesenheiten angegriffen und mehrere der Teilnehmer getötet. Nun muß Fabio tagsüber versuchen, den Sieg in einem tagelang andauernden Ritterturnier und den Preis, eine mächtige Waffe, zu erringen. Nur so kann er zum Ober-Befehlshaber des Heeres gegen die Goblin-Horden werden. Nachts sucht er weiter nach Hinweisen und Hilfen, stößt dabei auch auf alte Bekannte, wird allerdings auch ständig von den Schergen des Erzstellars bedrängt und angegriffen.
Bei einem dieser Gefechte erscheint die Lage für Fabio und seine Freunde ziemlich aussichtslos, aber sie bekommen im letzten Moment Hilfe von unerwarteter Seite und können mit einem Luftschiff fliehen, zu Verbündeten, mit denen sie gar nicht gerechnet haben. Endlich erhalten sie auch Hinweise auf die Eiserne Bibliothek und ihr Weg führt sie in die versunkene Napuli, die am Meeresgrund ein schreckliches Geheimnis birgt.
Dieser zweite Teil ist nicht nur spannend und äußerst flott zu lesen, sondern birgt auch immer noch neue Ideen, die einfach die Freude an der Story wach halten. Weder kommt der Humor zu kurz noch die schon bekannte große Detailliebe des Autors zum Geschehen und der Ausgestaltung der Protagonisten.
Da stimmt einfach alles! Für mich gehört Thomas Finn einfach zu meinen Lieblingsautoren.
Iris Hoffmann








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