Am Görlitzer Bahnhof taucht eines Tages ein verwirrter Mann auf; Frank Miller. Er weiß weder wer er ist, noch wo er gerade herkommt. Aus einer Intuition heraus verfolgt er die ersten Spuren seinen eigentlichen Daseins, aber nach und nach stellt stellt er sich die Fragen nach einer anderen Vergangenheit…
Langers Buch ist verwirrend – verwirrend, geschickt geschrieben. In die Handlung kommt man durch den intelligenten Schreibstil rasant hinein, muss sich aber immer wieder Fragen stellen wer Frank Miller eigentlich ist.
Zuerst erscheint Langers Story daher auch durcheinandergewürfelt und chaotisch aber nach und nach setzt sie sich aus immer mehr Fakten und Aufschlüsselungen zu einer erschreckenden Zukunftsstory zusammen.Â
Beim Lesen habe ich mir mehrmals die Frage gestellt, was wäre wenn? Was wäre, wenn es wirklich unzählige andere Welten noch geben würde oder wenn man die Möglichkeit hätte immer wieder die Vergangenheit zu ändern?
Eigentlich ist Langers Roman überhaupt nicht mein Interessengebiet aber ich kann ihn trotzdem absolut weiter empfehlen – eben weil er so anders ist!!
© Ricarda Ohligschläger
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