Und wieder ermittelt sie, Staatsanwältin Alex Cooper, die zusammen mit ihren Kollegen von der Polizei schon so manchen Täter hinter Gitter gebracht hat. Linda Fairstein (selbst jahrelang Staatsanwältin für Sexualstraftaten) geht erneut mit uns auf eine Reise in die dunklen Ecken New Yorks und gleichzeitig in die Geschichte dieser faszinierenden Stadt.
Diesmal geht es zum einen um einen fast dreißig Jahre alten Vergewaltigungsfall, dessen Opfer mit Hilfe von aktuellen Ermittlungsmethoden doch noch eine späte Genugtuung erfährt. Parallel macht ein brutaler Killer die Stadt unsicher, der seine Opfer scheinbar willkürlich auswählt und nicht zu stoppen ist.
Linda Fairstein gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, sie zeichnet ein unglaublich authentisches Bild von New York und dem Leben in dieser Metropole. Ihre Figuren sind echt und sehr lebensnah gezeichnet und auch die Abläufe eines Strafverfahrens wirken realistisch mit mehreren dringenden Fällen gleichzeitig, politischen Verwicklungen und Befindlichkeiten. Alex Cooper genießt eben nicht den Luxus, sich für die Dauer eines Romans nur auf einen Fall konzentrieren zu können.
Neben der spannenden Jagd nach dem Mörder gibt es immer auch noch interessante Nebenhandlungen, die privaten Geschichten der Protagonisten werden kontinuierlich weiterentwickelt, ja, und dann ist da noch New York, die Stadt, die angeblich niemals schläft und eine bewegte und äußerst spannende Vergangenheit hat. Auch in „Leichenfund“ führt die Handlung wieder an ungewöhnliche Schauplätze innerhalb der Stadt, deren Historie so anregend erzählt wird, dass man gern noch mehr darüber wüsste. Auch diese geschichtlichen „Exkurse“ machen den Charme der Alex-Cooper-Romane aus und runden diesen neuesten Roman wieder perfekt ab.
Geschrieben von:
Eva








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