Bruno versteht nicht, wieso sie so plötzlich ihre Sachen packen und umziehen müssen. Seine Schwester ist ebenso entgeistert. Ihr neues zu Hause ist bei Weitem nicht so schön, wie Berlin. Es wirkt grau und nirgendwo gibt es Kinder mit denen sie sich anfreunden könnten.
Die Geschichte vom Jungen im gestreiften Pyjama ist etwas Besonderes. Holocaust ist fast schon ein Tabuthema geworden und einen Roman in dieser Form zu schreiben, erfordert fast ein bisschen Mut. Denn sie erzählt das ganze Grauen aus dem Blickwinkel eines kleinen Jungen. Er ist ein sehr lieber Junge, dem das Böse scheinbar fremd ist. Viele seiner Ansichten sind so niedlich, dass man unpassenderweise schmunzeln muss.
Niemals wird im Buch wirklich erwähnt um was es geht. Oder was sich hinter dem Zaun befindet, den Bruno immer wieder interessiert betrachtet. Und trotzdem ist jedem klar, welche Grausamkeiten dort stattfinden.
„Der Junge im gestreiften Pyjama“ ist ein Buch, das jeder gelesen haben sollte. Nicht nur wegen des Themas, sondern weil der Autor diesen außergewöhnlichen Weg gewählt hat vom finstersten Teil der deutschen Geschichte zu erzählen. Und ihm dabei ein wundervoller Roman gelungen ist.
Hier findet Ihr eine Rezension aus dem MonalisaBlog zu dem Buch. Und eine Beschreibung zu dem Film gibt es bei Flinkwert-blog.
Geschrieben von: Kim








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