
Cathy wird zwischen den Leichen ihrer Mutter und ihres Stiefvaters gefunden. Unversehrt. Obwohl Cathy ein junges Mädchen und völlig verstört über den grausamen Mord ist, will die Polizei nicht so richtig an ihre Unschuld glauben. Zumal Cathy sich angeblich an nichts erinnern kann.
Nur die Psychologin Grace Lucca und der Kinderarzt David Becket glauben nicht daran, dass Cathy zu so einer schrecklichen Tat fähig ist.
Der ermittelnde Detective, Sam Becket (David Becket´s Sohn), hat zwar auch so seine Zweifel, doch weitere Mordopfer aus Cathy´s Bekanntenkreis, lassen ihm keine Wahl und er muss Cathy tatsächlich verhaften. Alle Indizien sprechen gegen das Mädchen.
„Grausames Spiel“ ist ein guter Thriller, der mich direkt gefesselt hat. Mir gefällt es, wie Hilary Norman es schafft, die einzelnen Charaktere so lebendig wirken zu lassen. In jede einzelne Person konnte ich mich reinfühlen. Mal litt ich mit Cathy, mal hatte ich mit Grace Schmetterlinge im Bauch und ein anderes Mal begab ich mich mit Sam auf Spurensuche. Alle Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Seite für Seite baute sich die Spannung auf, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Bis zuletzt ist nicht wirklich klar, wer der Mörder ist. Immer wieder habe ich meine Vermutungen in Frage stellen müssen. Ein rundum gelungenes Werk!
Ich habe auch den zweiten Teil „Letzter Weg“ gelesen, doch leider hat Hilary Norman mich mit diesem Thriller enttäuscht. Er kann definitiv nicht an „Grausames Spiel“ anknöpfen.
Geschrieben von: Melanie







Kommentar schreiben