

Nachdem Anne Bishop die eigentliche Trilogie „Die Schwarzen Juwelen“ um Jaenelle, Saetan, Daemon beendet hatte, erschien der vierte Teil der Saga, welcher vier Kurzgeschichten beinhaltet.
Die erste und zugleich kürzeste davon ist „Traumweberin“. Die Geschichte spielt in einer längst vergangenen Zeit. Man erfährt, wie die Schwarzen Witwen entstanden sind.
Danach geht es weiter mit „Der Prinz von Ebon Rih“. Wir treffen auf unseren altbekannten Freund Lucivar und auf seine Frau Marian. Anne Bishop erzählt uns, wie sich die beiden kennengelernt hatten. Marian lebt noch bei ihren Eltern. Ihr Vater lässt sie ein Paket abholen, wo Marian überfallen wird, da ihr Vater sie loswerden wollte, denn Marian ist lediglich eine einfache Haushexe und trägt purpurne Juwelen. Jaenelle, die uns bereits zuvor so ans Herz gewachsen ist, beweist einmal mehr ihre Stärke. Sie rettet Marian und bringt sie zu Lucivar, wo Marian als Haushaltshilfe arbeitet. Doch die Beziehung vertieft sich immer mehr…
In „Zuulaman“ erfährt man etwas über die frühere Beziehung zwischen Saetan und Hekatah. Hekatah treibt Saetan zum Äußersten, bis er seine schrecklichste Seite zeigt. Saetan hatte noch einen dritten Sohn. Und wie alles ausgeht, sollte jeder selbst lesen.
Die letzte der vier Geschichten heißt „Das Herz von Kaeleer“ und dreht sich, natürlich, um Jaenelle. „Das Herz von Kaeleer“ setzt dort an, wo „Schatten“, der dritte Teil der Saga, geendet hat. Ein letztes mal bekommen wir den Sadisten zu sehen. Die Spannung erreicht hier ihren Höhepunkt und uns wimmelt nur so von Emotionen.
Ich kann jedem, der begeistert von den ersten drei Bänden war, diesen Teil nur dringendst empfehlen, da wir hier nochmal ein endgültiges Ende der Geschichte um Jaenelle und Daemon erleben. Anne Bishop fesselt uns erneut, und lässt uns nicht frei, bevor wir „Zwielicht“ zu Ende gelesen haben.
Geschrieben von: Manuel







Kommentar schreiben