
Ein erneut rührender Roman von Cecelia Ahern, welcher die beste Liebesgeschichte nach “P.S. Ich liebe Dich” ist.
Joyce verliert ihr Baby und ihre Ehe droht auch in die Brüche zu gehen. Auf einmal, weiß sie Dinge, von denen sie vorher nie etwas gehört hatte und fühlt sich anders als sonst. Sie macht andere Dinge, als sie normalerweise tun würde und weiß nicht, was mit ihr los ist.
Justin hat Angst vor Spritzen, lässt sich jedoch überreden, Blut zu spenden, wonach er sich sehr gut fühlt. In Dublin trifft er beim Frisör auf eine Frau, welche er noch nie gesehen hat, es ihm jedoch so vorkommt, als kenne er sie.
Anfangs war ich wirklich skeptisch, was dieses Buch anbelangt, da ich nichts mit der Geschichte anfangen konnte. Ich habe mir gedacht, dass es so viele Blutspendenaktionen in Deutschland gibt und es wirklich ein Wunder wäre, wenn man eine Verbindung durch das Blut herstellen könnte. Es ist etwas ganz fiktionales, da mir ein Fall, welcher so ablief noch nie zu Ohren gekommen ist.
Dazu kommt noch, dass ich den Schreibstil von Cecelia Ahern diesmal etwas schlechter fand als sonst. Sie schreibt diesmal im Präsens, über was der Leser am Anfang stolpern könnten, da viele Bücher in der Vergangenheit geschrieben sind. Jedoch muss ich sagen, dass sie auch diesmal alles sehr gut und vorstellbar beschrieben hat. Ich konnte mich, wie bei jedem ihrer Bücher, sehr gut in die Personen und Umgebungen hineinversetzen, was ich an Büchern so liebe.
Die Geschichte an sich, finde ich wirklich klasse, auch wenn es etwas unrealistisch ist. Diese Situation, dass zwei Menschen durch eine Bluttransfusion zueinander finden, finde ich etwas skurril, jedoch originell. Ich denke trotzdem, dass Frau Ahern mehr aus ihrem Roman hätte herausholen können, was das Gesamtbild um einige positive Punkte gesteigert hätte.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich ganz zufrieden bin. Ich hätte von Cecelia Ahern jedoch etwas mehr erwartet und finde, dass sie bei diesem Buch ein wenig geschwächt hat. Jedoch kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen, da dieser Roman mal etwas anderes ist.
© Kevin Herhut







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